Hier ist schon alles grün. Aber weil wir wegen dem Bauwagen die Einfahrt sehr stark zurückgeschnitten hatten, muss dieses Jahr nur der Sensemann ran. 
Der erste Besuch ist immer mit sehr viel Arbeit verbunden. Das fängt außen an.
Weil aber diesmal kein Stromausfall war, konnte ich das Wasser einschalten. Damit ging die Reinigung außen doch gleich viel besser. Tische, Bänke und Scheiben konnten geschrubbt werden. Anja und Moritz waren dabei eine echte Hilfe. 
 
 
Dann wurde die Hütte leer geräumt. In der Winterpause sammelt sich immer viel Ungeziefer an. Claudia und Sabine legten drinnen los. Sie saugten die Astlöcher und Ritzen frei, putzen die Regale und den Boden, wuschen den Kühlschrank aus und staubten das Inventar ab. Das Geschirr hatte ich, schlau wie ich bin ;-), schon vorher geholt und durch die Spülmaschine geschickt. Dadurch roch zwar unsere Küche ein paar Tage muffig, aber wir mussten uns nicht stundenlang mit dem Spül abkämpfen.
Das Ergebnis ist ein blitzblanke Bude. 
Die fleißigen Lieschen haben sich natürlich auch eine Pause verdient. 
Während ich das Vergnügen hatte mit dem ADAC Schleppdienst die Heimreise antreten zu dürfen.
Die Bremsen hinten hatten sich festgefressen, quietschten und wurden heiß. Das Stück von Ahrweiler rauf bin ich dann noch gefahren. Aber zurück, das war mir dann doch zu gefährlich.
So zuckelte ich mit gemächlichen 90 km/h in einem lauten, rappeligen, schlecht gefederten, nicht klimatisierten Laster nach Hause. Die Kosten dafür übernahm der ADAC. Die Reparatur jedoch nicht... 
Der Holzvorrat, den wir letztes Jahr geschlagen haben, sollte für dieses Jahr reichen. 
 
Für Anja wird es nun langsam Zeit auf die Pampers zu verzichten. 

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